Mittwoch, 18. März 2015

Mein Bonanzarad gestern und heute: Déjà-vu nach 42 Jahren


Gestern: Bonanzarad zirka 1973, Oma, Olli, Mutti und ich
 Neulich im Haus meiner Eltern. Ein gemütlicher Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen. Plötzlich holt Mutti das Fotoalbum mit den vergilbten Bildern aus den 70er-Jahren raus. Flokatis sind da zu sehen. Und Nierentische. Und Hosen mit extremen Schlag. Und plötzlich ein Foto mit einem Bonanzarad. Mein Bonanazarad! Daneben meine Omi, mein Bruder Olli, meine Mutti und ich. Herrlich! Das war zirka 1973. 42 Jahre später haben wir das gleiche Bild noch mal gemacht.
Heute: Bonanzarad 2015 mit Olli, Mutti und mir. Omal lebt leider schon
lange nicht mehr

Freitag, 13. März 2015

Aus dem Fuhrpark XII: Kettler City Hopper - ein lustiger Hüpfer für fast alle Fälle


Endlich! Dieses Rad suchte ich schon lange für meinen Fuhrpark: ein Kettler City Hopper. Nun ist es da. In Internet-Börsen wird das winzige Alurad zwischen 100 und 200 Euro gehandelt. Das war mir immer zu teuer. Nun konnte ein Schnäppchen machen. Für 70 Euro. Ich mag ja kleine Fahrräder. Und Konzeptfahrräder. Und skurrile Räder. Darum musste das Kettler her.

Sonntag, 1. März 2015

Klingellingelling: Heller die Fahrradglocken nie klangen

Manchmal muss man sich was gönnen: Frauen kaufen dann Klamotten, ich geile Teile fürs Bike. Stundenlang kann ich durch diverse Webshop surfen. Und ein paar Tage später liegt ein überflüssiges, aber schönes Fahrradteil in der Post. Jetzt habe ich eine besonders hochwertige Fahrradklingel entdeckt und bei Lionbellworks in England bestellt. Nicht eben billig das Ding, aber dafür ist es auch die beste Fahrradklingel, die ich je hatte. Und das Beste: Die goldgelbe Messingkuppel trägt den St-Pedali-Schriftzug.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Spielzeug: In der Playmobilwelt fahren Handwerker Damen-Fahrräder

Das nenne ich Emanzipation! Ein giftgrünes Damenrad für einen latzhosentragenden Handwerker - so gleichberechtigt ist heute die Spielzeugwelt. Zumindest sieht sie der berühmte Plastikmännchen-Produzent Playmobil so. In dem riesigen Programm gibt es doch tatsächlich auch ein Fahrrad samt Fahrer. Grund zur Freude? Nicht wirklich, denn unter den vielen tausend Modellen ist der kleine Karton mit der Seriennummer 4791 eine Ausnahme - leider.

Montag, 2. Februar 2015

Lastenräder von UPS statt Lkw: Saubere Alternative für die Paketauslieferung

Mittagspause! Schnell in die Innenstadt ein paar Besorgungen machen. Da sehe ich dieses mächtige Lastenrad von UPS. Der Lack ist im typischen braun gehalten. Ein interessantes Gefährt. Und direkt gegenüber parkt die Konkurrenz von DHL. Mit einem Diesel-Lkw. Neue trifft alte Welt. 

Montag, 26. Januar 2015

Pizza per Fahrrad: Leider zu selten

Der Kühlschrank ist leer, der Appetit groß. Da hilft der Pizzaservice. Eine Joeys-Filiale liegt direkt bei mir um die Ecke. Die Entfernung beträgt 500 Meter - maximal. Und da ich die Joeys-Ausfaher immer öfter auf E-Bikes beobachtet habe, wähle ich die Nummer von Joeys in Wilhelmsburg.

Freundlich wird meine Bestellung aufgenommen. Maximal 45 Minuten soll es dauern, bis meine XL-Pizza angeliefert wird. Schon nach 30 Minuten ist sie da. Prima. Neugierig erkundige ich mich, ob der Pizza-Bringer mit dem Fahrrad gekommen ist. Er guckt mich an wie ein Auto und ist mit genau diesem den halben Kilometer gefahren.

Aber so schnell lasse ich mir den Appetit nicht verderben und frage weiter. Ja, es gäbe bei Joeys Fahrradlieferanten. Und dann kommt's: Aber er, er sei doch nicht bescheuert und fahre 40 Pizzas pro Schicht mit dem Fahrrad aus und steige dann auch noch wie bei mir die Treppen hoch. Nee, nee, nicht mit ihm. Er fahre Auto, sagt er. Die Pizza ist okay, aber ich überlege, ob ich auch in Zukunft noch bei Joeys bestelle. Ein Lieferdienst, der bei kleinen Distanzen konsequent(er) auf Fahrrad setzt, wäre mit viel sympathischer.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Fahrradstraße an der Alster: Top oder Flop?

"Du musst auf Deinem Blog was über die neue Fahrradstraße an der Alster schreiben." So begrüsste mich dieser Tage ein Kollege im Büro. "Was da abgeht, ist nicht normal", meint er. Und mit dieser Einschätzung ist er nicht allein. Auch eine Kollegin beschwert sich heftig über die angebliche Errungenschaft: "Neulich musste ich dort anhalten und absteigen, weil es durch Gegenverkehr zu eng wurde. Für eine Fahrradstraße geht das gar nicht", sagt sie.